Anpassen der Einstellungen für Avast Antivirus Basis-Schutzmodule

Die Basis-Schutzmodule sind die Hauptschutzkomponenten in Avast Antivirus. Die Basis-Schutzmodule: Dateisystem-Schutz, Verhaltensschutz, Web-Schutz und E-Mail-Schutz. Informationen zum Verwalten der Einstellungen Ihrer Avast Antivirus-Basis-Schutzmodule finden Sie in den Abschnitten in diesem Artikel.

Aktivieren oder Deaktivieren aller Basis-Schutzmodule

Alle Basis-Schutzmodule sind zu Ihrem Schutz standardmäßig aktiviert, können jedoch zur Fehlerbehebung sofort deaktiviert werden. So deaktivieren Sie vorübergehend alle Basis-Schutzmodule:

  1. Öffnen Sie Avast Antivirus und gehen Sie zu MenüEinstellungen.
  2. Wählen Sie SchutzWichtigste Schutzmodule aus.
  3. Klicken Sie auf den grünen Schieberegler (EIN) und wählen Sie dann eine Zeitdauer aus, um Basis-Schutzmodule zu deaktivieren.
Wir raten von der Auswahl von Auf unbestimmte Zeit anhalten ab.
  1. Klicken Sie auf OK, Stopp.

Alle Basis-Schutzmodule sind jetzt vorübergehend deaktiviert. Die Basis-Schutzmodule werden automatisch wieder aktiviert, wenn die angegebene Zeitdauer abgelaufen ist. Um alle Basis-Schutzmodule manuell zu aktivieren, führen Sie die oben angegebenen Schritte 1 bis 2 aus und klicken Sie dann auf den roten Schieberegler (AUS), damit er grün (EIN) erscheint.

Anpassen der Empfindlichkeit

Sie können die Empfindlichkeit der Basis-Schutzmodule von der Standardeinstellung Mittlere Empfindlichkeitändern. Hohe Empfindlichkeit erhöht den Schutz und das Potenzial für falsch-positive Malware-Erkennungen. Niedrige Empfindlichkeit reduziert die Wahrscheinlichkeit falsch-positiver Erkennungen, möglicherweise aber auch die Effizienz der Basis-Schutzmodule. So ändern Sie die Empfindlichkeit der Basis-Schutzmodule:

  • Klicken und halten Sie die weiße Markierung gedrückt und schieben Sie sie dann auf die gewünschte Empfindlichkeitseinstellung.

Konfigurieren der Verhaltenseinstellungen

Geben Sie an, was die Basis-Schutzmodule tun sollen, wenn sie Viren und potenziell unerwünschte Programme (PUPs) erkennen.

  1. Wählen Sie entweder die Registerkarte Viren oder die Registerkarte Potenziell unerwünschte Programme.
  2. Wählen Sie die gewünschte Option aus:
    • Automatisch beheben (empfohlen): Die automatische Fehlerbehebung versucht, die Datei zu reparieren. Wenn keine Reparatur möglich ist, wird die Datei in den Virus-Container verschoben. Falls dies fehlschlägt, wird die Datei von Ihrem PC gelöscht.
    • Nachfragen: Sie werden aufgefordert, jeweils zu entscheiden, was zu tun ist, wenn eine Bedrohung erkannt wird.
    • Potenziell unerwünschte Programme ignorieren: Die Basis-Schutzmodule suchen nicht nach solchen Bedrohungen.

Zusätzliche Verhaltenseinstellungen

Optional können Sie die folgenden zusätzlichen Verhaltenseinstellungen aktivieren oder deaktivieren:

  1. CyberCapture-Technologie aktivieren: Ein zusätzlicher Schutz, der nicht erkannte Dateien analysiert.
    • Bedrohung immer blockieren: Blockiert alle Bedrohungen automatisch.
    • Nachfragen und entscheiden: Sie werden aufgefordert, jeweils zu entscheiden, was zu tun ist, wenn eine Bedrohung erkannt wird.
  2. Gehärteten Modus aktivieren: Empfohlen für unerfahrene Computerbenutzer, die ihren PC wirklich absichern wollen. Der gehärtete Modus verwendet Informationen basierend auf Reputationsdiensten, um festzulegen, welche ausführbaren Dateien ohne Sicherheitsrisiko geöffnet werden können.
  3. Rootkit-Erkennung aktivieren: Überwacht bösartige Bedrohungen, die sich in Ihrem System versteckt haben. Ein Deaktivieren dieser Option verhindert mögliche Kompatibilitätsprobleme, die zu Systemabstürzen führen können.
  4. Exploit-Erkennung aktivieren: Erkennen und blockieren Sie Versuche, bösartige Bedrohungen oder Prozesse im Systemspeicher auszuführen, die anfällige Anwendungen auf Ihrem PC ausnutzen können. Ein Deaktivieren dieser Option verhindert mögliche Kompatibilitätsprobleme, die zu Systemabstürzen führen können.

Einzelne Schutzeinstellungen verwalten

Dateisystem-Schutz prüft alle Programme und Dateien auf Ihrer Festplatte, sobald diese geöffnet, ausgeführt, geändert bzw. gespeichert werden. Wenn Malware erkannt wird, verhindert der Dateisystem-Schutz, dass Ihr PC von diesem Programm oder dieser Datei infiziert wird.

Wählen Sie die Registerkarte Dateisystem-Schutz aus und aktivieren oder deaktivieren Sie optional die folgenden Einstellungen:

  1. Dateisystem-Schutz aktivieren: Prüft alle Dateien, die auf Ihrem PC hinzugekommen bzw. geöffnet sind. Um Dateisystem-Schutz vorübergehend zu deaktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen und wählen Sie eine Zeitdauer aus. Dateisystem-Schutz wird automatisch erneut aktiviert, nachdem die angegebene Zeitdauer abgelaufen ist.
  2. Autostart-Objekte beim Anschließen des Wechseldatenträgers prüfen: Scannt Dateien, die so programmiert sind, dass sie automatisch von Wechseldatenträgern (z. B. einem USB-Stick) ausgeführt werden, wenn sie an Ihren PC angeschlossen sind.
  3. Wählen Sie die zu scannenden Dateitypen aus:
    • Empfohlene Erweiterungen prüfen: Überprüft nur die von Avast empfohlenen Dateitypen.
    • Alle Dateien prüfen: Scannt alle Dateitypen.
  4. Programme beim Ausführen prüfen: Überprüft Programme, Skripte und Bibliotheken bei jeder Ausführung.
  5. Dateien beim Öffnen prüfen: Scannt jedes Mal, wenn Sie eine Datei öffnen.
  6. Dateien beim Schreiben prüfen: Scannt, wenn Dateien erstellt oder geändert werden.
  7. Protokolldatei erstellen: Generiert automatisch Berichte über Scanergebnisse.

Der Verhaltensschutz überwacht auf Ihrem PC installierte Programme auf verdächtiges Verhalten, das auf das Vorhandensein von Schadcode hinweisen könnte.

Wählen Sie die Registerkarte Verhaltensschutz aus und aktivieren oder deaktivieren Sie optional die folgenden Einstellungen:

  1. Verhaltensschutz aktivieren: Warnt Sie bei verdächtigem Verhalten von Anwendungen. Um Verhaltensschutz vorübergehend auszuschalten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen und wählen Sie eine Zeitdauer aus. Verhaltensschutz wird automatisch erneut aktiviert, nachdem die angegebene Zeitdauer abgelaufen ist.
  2. Protokolldatei erstellen: Generiert automatisch Berichte über Scanergebnisse.

Der Web-Schutz prüft alle Daten, die beim Surfen im Internet übertragen werden, damit keine Malware auf Ihren PC heruntergeladen und ausgeführt werden kann.

Wählen Sie die Registerkarte Web-Schutz aus und aktivieren oder deaktivieren Sie optional die folgenden Einstellungen:

  1. Web-Schutz aktivieren: Blockiert Web-Angriffe und nicht sichere Downloads. Um Web-Schutz vorübergehend zu deaktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen und wählen Sie eine Zeitdauer aus. Web-Schutz wird automatisch erneut aktiviert, nachdem die angegebene Zeitdauer abgelaufen ist.
  2. HTTPS-Scanning aktivieren: Beinhaltet das Scannen verschlüsselter Websites.
  3. QUIC/HTTP3 -Scanning aktivieren: Scannt die über das QUIC-Protokoll von Google gesendeten und empfangenen Mitteilungen.
  4. Botnet-Angriffe blockieren: Verhindert, dass Botnets Ihren Computer für Angriffe von anderen Computern ausnutzen.
  5. Script-Prüfung aktivieren: Verhindert, dass Browser und andere Anwendungen potenziell bösartige Skripte ausführen. Hierzu gehören Bedrohungen aus dem Web und externer Herkunft.
  6. URL-Blockierung aktivieren: Erlaubt Ihnen den Zugriff auf bestimmte Websites. Um den Zugriff auf eine Website von Ihrem PC aus zu blockieren, klicken Sie auf Blockierte Websites anzeigenWebsite hinzufügen und geben Sie die Website-Adresse ein. Klicken Sie auf Schließen, um das Hinzufügen zu bestätigen und zum Web-Schutz zurückzukehren.
  7. Protokolldatei erstellen: Generiert automatisch Berichte über Scanergebnisse.

Der E-Mail-Schutz prüft Ihre ein- und ausgehenden E-Mails auf Bedrohungen. Es werden nur Nachrichten geprüft, die mit einem E-Mail-Programm wie Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird versandt oder empfangen wurden.

Wählen Sie die Registerkarte E-Mail-Schutz aus und aktivieren oder deaktivieren Sie optional die folgenden Einstellungen:

  1. E-Mail-Schutz aktivieren: Blockiert gefährliche E-Mail-Anhänge. Um E-Mail-Schutz vorübergehend zu deaktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen und wählen Sie eine Zeitdauer aus. E-Mail-Schutz wird automatisch erneut aktiviert, nachdem die angegebene Zeitdauer abgelaufen ist.
  2. Eingehende E-Mails prüfen (POP3, IMAP4): Scannt alle eingehenden E-Mails, die über eine SSL-/TLS-verschlüsselte Verbindung gesendet werden.
  3. Ausgehende E-Mails prüfen (SMTP): Scannt alle ausgehenden E-Mails scannt, die über eine SSL-/TLS-verschlüsselte Verbindung gesendet werden.
  4. Signatur an das Ende versandter E-Mails einfügen: Enthält eine Nachricht für den Empfänger in einer ausgehenden E-Mail, die bestätigt, dass die E-Mail auf Malware überprüft wurde und sauber ist.
  5. Betreff infizierter Nachricht markieren: Geben Sie ein bestimmtes Wort oder einen bestimmten Ausdruck in das Textfeld ein, das automatisch zum Betreff einer E-Mail hinzugefügt wird, die einen Virus enthält.
  6. Dateien beim Anhängen prüfen (nur Microsoft Outlook): Scannen Sie ausgehende E-Mail-Anhänge, die mit Microsoft Outlook gesendet wurden.
  7. Protokolldatei erstellen: Generiert automatisch Berichte über Scanergebnisse.

Weitere Empfehlungen

Informationen zu erweiterten Einstellungen für die einzelnen Basis-Schutzmodule finden Sie im folgenden Artikel:

  • Avast Free Antivirus 20.x
  • Avast Premium Security 20.x
  • Avast Omni 1.x
  • Microsoft Windows 10 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8.1 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 7 Home Basic/Home Premium/Professional/Enterprise/Ultimate – Service Pack 1, 32-/64-Bit

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