DNS-Lecks in Avast SecureLine VPN verhindern

Um DNS-Lecks zu vermeiden, empfehlen wir dringend, Avast Antivirus auf die neueste Programmversion zu aktualisieren. Alternativ können Sie weiterhin eine ältere Version von Avast Antivirus oder Ihre eigenständige Version von Avast SecureLine VPN verwenden und DNS-Lecks verhindern, indem Sie die Richtlinieneinstellung Multicastnamensauflösung deaktivieren. Anweisungen finden Sie in den Abschnitten dieses Artikels, basierend auf Ihrer bevorzugten Version von Avast SecureLine VPN.

Die Abwehr von DNS-Lecks in Avast SecureLine VPN gilt nicht für Windows Vista- oder Windows XP-Systeme. Wenn bei diesen Betriebssystemen Probleme mit DNS-Lecks auftreten, wird dringend empfohlen, ein Upgrade auf eine neuere Windows-Version durchzuführen.

Avast SecureLine VPN in der neuesten Version von Avast Antivirus.

Avast SecureLine VPN verhindert jetzt aktiv DNS-Lecks bei IPv4 für Windows 10, Windows 8/8.1 und Windows 7 SP1 (Service Pack 1), indem DNS-Anfragen an DNS-Server von Drittanbietern blockiert werden. Diese Funktion soll Datenschutzlücken aufgrund der Überwachung von Webaktivitäten und DNS-Übernahmen bei Verwendung von SecureLine VPN verringern. Aktualisieren Sie Ihre Avast Antivirus-Programmversion, um die neueste Version von SecureLine VPN zu verwenden:

Aktualisieren Sie unter Windows 10 auf die neueste Version von Avast Antivirus, indem Sie die Anweisungen im folgenden Artikel befolgen:

Aktualisieren Sie unter Windows 8/8.1 auf die neueste Version von Avast Antivirus, indem Sie die Anweisungen im folgenden Artikel befolgen:

Wenn Sie Avast Antivirus so konfiguriert haben, dass Updates automatisch durchgeführt werden, ist standardmäßig die neueste Version von SecureLine VPN verfügbar.

Aktualisieren Sie auf Windows 7 SP1 (Service Pack 1) und laden Sie den Microsoft Windows-Hotfix herunter, wie in den folgenden Schritten beschrieben:

  1. Führen Sie ein Upgrade auf Windows 7 SP1 durch, indem Sie die Anweisungen im folgenden Artikel befolgen:
  2. Aktualisieren Sie auf die neueste Version von Avast Antivirus, indem Sie die Anweisungen im folgenden Artikel befolgen:
  3. Laden Sie den Windows-Hotfix von der Microsoft-Website herunter und installieren Sie ihn:
  4. Nach Abschluss der Hotfix-Installation müssen Sie Ihren Computer neu starten, um vom Schutz vor DNS-Lecks zu profitieren.

Ältere Version von Avast Antivirus oder die eigenständige Version von Avast SecureLine VPN

Wenn Sie eine ältere Version von Avast Antivirus oder die eigenständige Version von Avast SecureLine VPN auf Systemen mit Windows 10 oder Windows 8.1/8 bevorzugen, empfehlen wir, die Richtlinie „Multicastnamensauflösung“ zu deaktivieren. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert und soll DNS-Abfragen optimieren und die Leistung verbessern. Wenn diese Option aktiviert ist, sind Sie jedoch anfällig für DNS-Übernahmen sowie für DNS-Lecks (die zur Überwachung der Webaktivität führen können), selbst wenn Sie ein VPN verwenden.

Die Einstellung „Multicastnamensauflösung“ ist auf Windows 10-Systemen besonders riskant. Wir empfehlen daher dringend, den Dienst zu deaktivieren.

Sie finden die Einstellungen für diesen Dienst in den DNS-Client-Einstellungen im Lokale Gruppenrichtlinien-Editor.

So deaktivieren Sie die „Multicastnamensauflösung“:

  1. Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie gpedit.msc in die Suchleiste ein, ... und doppelklicken Sie auf gpedit.msc, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien zu öffnen.
  2. Wählen Sie in der Computerkonfiguration Administrative VorlagenNetzwerkDNS-Client Deaktivieren Sie die intelligente Multicastnamensauflösung.
  3. Wählen Sie Aktiviert, um den Dienst zu deaktivieren. Klicken Sie auf Anwenden.
  • Avast SecureLine VPN 5.x für Windows
     
  • Avast Ultimate 20.x
  • Avast Premium Security 20.x
  • Microsoft Windows 10 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8.1 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 7 Home Basic/Home Premium/Professional/Enterprise/Ultimate – Service Pack 1, 32-/64-Bit
     

Hat Ihnen der Artikel geholfen?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Kontaktieren Sie uns