Verwenden der Avast Geek-Einstellungen in Avast Antivirus

Der Bereich Avast Geek bietet Optionen für die erweiterte Programmkonfiguration und richtet sich an Benutzer mit einem hohen Maß an Verständnis für die Funktionalität von Avast Antivirus. Für den Alltag empfehlen wir die Verwendung von Grundeinstellungen, die standardmäßig so konfiguriert sind, dass sie optimalen Schutz und Sicherheit bieten. Weitere Informationen zur Konfiguration des Programmverhaltens in Avast Antivirus mit den Grundeinstellungen finden Sie im folgenden Artikel:

Der Avast Geek-Bereich ist in Avast Antivirus Version 19.0 und höher verfügbar. Um Ihre Anwendung auf die neueste Version zu aktualisieren, lesen Sie die Anweisungen im folgenden Artikel:

 

So öffnen Sie den Avast Geek-Bereich:

  1. Öffnen Sie die Avast Antivirus-Benutzeroberfläche und rufen Sie MenüEinstellungen auf.
  2. Klicken Sie rechts oben auf Suchen.
  3. Geben Sie in das Suchfeld geek:area ein, und wählen Sie Avast Geek in den Suchergebnissen aus.
  4. Avast Geek-Einstellungen sind nach Komponente sortiert. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Suchen und geben Sie einen Komponentennamen ein. Wählen Sie dann das gewünschte Suchergebnis aus. Scrollen Sie alternativ nach unten zum gewünschten Bereich.

In den folgenden Abschnitten finden Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Avast Geek-Einstellungsoptionen.

Update

Geben Sie an, wie häufig Avast Antivirus automatisch nach Updates für Virendefinitionen und App-Versionen suchen und sie herunterladen soll (Standardwert 240 Minuten).

Avast sucht nach Updates und lädt sie über Ihre Internetverbindung herunter, sodass regelmäßige Suchvorgänge die Internetgeschwindigkeit verringern können.

Fehlerbehebung

Verhindert, dass Gast-Benutzer (mit sekundären, auf Ihrem PC angemeldeten Konten) auf Ihre Avast Antivirus-Einstellungen zugreifen oder diese modifizieren. Wir empfehlen, diese Option aktiviert zu lassen, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer die Berechtigung haben.

Virenscans

Für jeden Virenscan können Sie die folgenden Einstellungen konfigurieren:

Nicht für jeden Scan sind alle Optionen verfügbar.
 
Automatische Aktionen

Geben Sie für jeden aufgeführten Scantyp an, welche Aktion bei Erkennung einer Bedrohung ausgeführt werden soll. Wählen Sie eine der folgenden Aktionen aus dem Dropdown-Menü aus:

  • Automatisch (standardmäßig ausgeführt): eine Folge von Aktionen durchführen (Datei reparieren; falls nicht möglich, in Virus-Container verschieben; falls nicht möglich, löschen).
  • In Virus Container verschieben: die Bedrohung in den Virus-Container verschieben, wo sie Ihr System nicht beschädigen kann.
  • Reparieren: nur den bösartigen Code von einer ansonsten sicheren Datei entfernen; dies ist nicht möglich, falls die Datei selbst eine Malware ist.
  • Löschen: die Datei dauerhaft vom Computer entfernen.
  • Keine Aktion: während des Scans keine Aktion durchführen; die Bedrohung wird in Ihren Prüfergebnissen aufgelistet und Sie können später entscheiden, was zu tun ist.
 
Verarbeiten von infizierten Archiven

Geben Sie für jeden aufgeführten Scantyp an, welche Aktion bei Erkennung eines infizierten Archivs ausgeführt werden soll. Wählen Sie eine der folgenden Aktionen aus dem Dropdown-Menü aus:

  • Nur die gepackte Datei aus dem Archiv entfernen; wenn dies fehlschlägt, keine Aktion ausführen (standardmäßig aktiviert).
  • Nur die gepackte Datei aus dem Archiv entfernen; wenn dies fehlschlägt, das gesamte Archiv entfernen.
  • Immer das gesamte Archiv entfernen.
 
Leistungseinstellungen

Konfigurieren Sie für jeden aufgeführten Scantyp die folgenden Leistungseinstellungen, die sich auf seine Geschwindigkeit auswirken:

  • Den Prüfvorgang mit beständiger Zwischenspeicherung beschleunigen (standardmäßig aktiviert): bei der Prüfung kann auf gespeicherte Informationen zu bereits geprüften Dateien zurückgegriffen werden. Vertrauenswürdige Dateien, die bereits als sicher eingestuft wurden, werden nicht erneut gescannt, sodass Scans schneller verarbeitet werden können.
  • Daten über geprüfte Dateien im beständigen Zwischenspeicher ablegen: Daten zu geprüften Dateien werden im dauerhaften Speicher des Systems abgelegt, sodass bei zukünftigen Prüfungen darauf zurückgegriffen werden kann, um die Ausführung zu beschleunigen. Die im beständigen Cache gespeicherten Daten gehen nicht verloren, wenn das System neu gestartet wird oder die Virendefinitionen aktualisiert werden.
  • Suche beschleunigen, indem Dateien so gelesen werden, wie Sie im Laufwerk gespeichert sind (standardmäßig aktiviert): verringert die Zeit, die bei der Prüfung zum Auffinden gespeicherter Daten benötigt wird, indem Dateien in der Reihenfolge geprüft werden, in der ihre physischen Daten auf dem Laufwerk gespeichert sind (schneller), statt in der Reihenfolge, in der die Dateien im Dateisystem geordnet sind (langsamer). Diese Option ist nur für NTFS-Laufwerke (New Technology File System) möglich.
 
Einstellungen für Berichtdateien

Standardmäßig erstellt Avast Antivirus Berichtdateien mit den Prüfergebnissen. Wenn Sie zur Fehlerbehebung mit dem Avast Support zusammenarbeiten, werden Sie möglicherweise gebeten, eine Berichtdatei zu senden. Berichtdateien sind unter folgendem Pfad gespeichert:

  • C:\ProgramData\AVAST Software\Avast\report
 

Konfigurieren Sie Ihre Einstellungen für die Berichtdatei, indem Sie die folgenden Werte für jeden aufgeführten Scantyp angeben:

  • Name der Berichtdatei: Geben Sie einen Namen für die Berichtdatei an.
  • Typ der Berichtdatei: Wählen Sie das Format der Berichtdatei aus (reiner ANSI-Text, reiner Unicode-Text oder XML).
  • Wenn Berichtdatei vorhanden ist: Wählen Sie die Option Anhängen aus, wenn neue Ergebnisse am Ende des vorherigen Berichts hinzugefügt werden sollen, oder die Option Überschreiben, wenn der vorherige Bericht durch die neuen Ergebnisse ersetzt werden soll.
  • Protokollierte Objekte: definieren Sie, welche Ereignisse in Berichtdateien angezeigt werden. Geben Sie eines der folgenden Ereignisse in das dafür vorgesehene Textfeld ein und trennen Sie Einträge durch Semikolon:
    • Infiziert: Dateien und Bereiche der gescannten Umgebung, in denen die Prüfung Malware erkennt.
    • HardErrors: unerwartete Fehler, die näher untersucht werden müssen.
    • SoftErrors: geringfügige Fehler, z. B. Dateien, die nicht geprüft werden konnten, weil sie in Verwendung waren.
    • OK: Dateien und Bereiche, die von der Prüfung als sauber eingestuft wurden.
    • Übersprungen: Dateien und Bereiche, die bei der Prüfung aufgrund der Prüfeinstellungen nicht überprüft wurden.

Die folgenden zusätzlichen Optionen können für die Fehlerbehebung nützlich sein, wenn Prüfungen in Avast sehr lange dauern:

  • Direkten Datenträgerzugriff (Raw Disk) bei Avast Startzeit-Prüfung ermöglichen (standardmäßig aktiviert): diese Option gilt nur für die Startzeit-Prüfung und ermöglicht Avast den Zugriff und die Prüfung der gesamten Festplatte, einschließlich abgelegter Dateien und Dateifragmente, die möglicherweise bösartigen Code enthalten. Das Deaktivieren dieser Option kann Startzeit-Prüfungen etwas beschleunigen, aber Ihren Virenschutz schwächen.
  • Prüfung von digitalen Signaturen infizierter Dateien überspringen: diese Option gilt für alle Prüfungen in Avast und ermöglicht es ihnen, alle Dateien als verdächtig zu melden, auch wenn diese von vertrauenswürdigen Herausgebern stammen. Dadurch kann der Vorgang beschleunigt werden. Diese Option ist jedoch standardmäßig deaktiviert, um Fehlalarme zu vermeiden.
 
Protokolle

Avast-Protokolle enthalten Details zu Ereignissen, die während einer Prüfung erkannt wurden. Standardmäßig erstellt Avast bei jeder Prüfung Protokolle. Sie werden unter folgendem Pfad gespeichert:

  • C:\ProgramData\AVAST Software\Avast\report
 

Die Protokolleinstellungen gelten für alle Prüfungen in Avast Antivirus. Folgende Optionen sind verfügbar:

  • Protokolle löschen (standardmäßig aktiviert): ermöglicht Avast das Löschen von Protokollen nach einem bestimmten Zeitraum.
  • Protokolle löschen, die älter sind als: geben Sie an, wie lange Avast Protokolle aufbewahren soll.
  • Temporäre Protokolle löschen (standardmäßig aktiviert): ermöglicht Avast das Löschen von temporären Protokollen nach einem bestimmten Zeitraum.
  • Temporäre Protokolle löschen, die älter sind als: geben Sie an, wie lange Avast temporäre Protokolle aufbewahren soll.
  • Scan-Historie bereinigen: klicken Sie auf Ausführen, um sofort alle derzeit gespeicherten Protokolle zu löschen.

Verhaltensschutz

Der Verhaltensschutz überwacht auf Ihrem PC installierte Programme auf verdächtiges Verhalten, das auf das Vorhandensein von Schadcode hinweisen könnte. Konfigurieren Sie, wie der Verhaltensschutz auf verdächtiges Programmverhalten reagiert, indem Sie eine der folgenden Optionen aus dem Dropdown-Menü auswählen:

  • Immer fragen: Avast fragt nach, was mit der erkannten Bedrohung geschehen soll.
  • Erkannte Bedrohungen automatisch in Container verschieben (standardmäßig aktiviert): Bedrohungen, die sich ähnlich verhalten wie bekannte Bedrohungen in der Avast-Datenbank der Virendefinitionen, werden in den Virus-Container verschoben, wo sie Ihr System nicht beschädigen können.
  • Bekannte Bedrohungen automatisch in den Container verschieben: Bedrohungen, die in der Avast-Datenbank der Virendefinitionen aufgeführt sind, werden in den Virus-Container verschoben, wo sie Ihr System nicht beschädigen können.

Dateisystem-Schutz

Dateisystem-Schutz prüft alle Programme und Dateien auf Ihrer Festplatte, während sie geöffnet, ausgeführt, geändert und gespeichert werden. Mit den Avast Geek-Einstellungen können Sie angeben, welche Aktion der Dateisystem-Schutz ausführen soll, wenn er eine Bedrohung (Virus, potenziell unerwünschtes Programm oder verdächtiges Objekt) erkennt. Wählen Sie für jeden einzelnen Bedrohungstyp eine Aktion aus dem Dropdown-Menü aus:

  • Automatisch (standardmäßig ausgeführt): eine Folge von Aktionen durchführen (Datei reparieren; falls nicht möglich, in Quarantäne verschieben; falls nicht möglich, löschen)
  • Nachfragen: Avast fragt nach, was mit der erkannten Bedrohung geschehen soll.
  • Keine Aktion: während des Scans keine Aktion durchführen; die Bedrohung wird in Ihren Prüfergebnissen aufgelistet und Sie können später entscheiden, was zu tun ist.
  • In Virus Container verschieben: die Bedrohung in Quarantäne verschieben, wo sie Ihr System nicht beschädigen kann.
  • Reparieren: nur den bösartigen Code von einer ansonsten sicheren Datei entfernen; dies ist nicht möglich, falls die Datei selbst eine Malware ist.
  • Löschen: die Datei dauerhaft vom Computer entfernen.

Um nicht bei jeder Bedrohungserkennung durch den Dateisystem-Schutz eine Benachrichtigung zu erhalten, deaktivieren Sie die Option Benachrichtigung über die ausgeführte Aktion anzeigen.

Einstellungen für Berichtdateien

Standardmäßig erstellt der Dateisystem-Schutz eine Berichtdatei für jedes Scan-Ergebnis. Wenn Sie zur Fehlerbehebung mit dem Avast Support zusammenarbeiten, werden Sie möglicherweise gebeten, eine Berichtdatei zu senden. Berichtdateien sind unter folgendem Pfad gespeichert:

  • C:\ProgramData\AVAST Software\Avast\report
 

Konfigurieren Sie Einstellungen für Berichtdateien anhand der folgenden Werte:

  • Name der Berichtdatei: Geben Sie einen Namen für die Berichtdatei an.
  • Typ der Berichtdatei: Wählen Sie das Format der Berichtdatei aus (reiner ANSI-Text, reiner Unicode-Text oder XML).
  • Wenn Berichtdatei vorhanden ist: Wählen Sie die Option Anhängen aus, wenn neue Ergebnisse am Ende des vorherigen Berichts hinzugefügt werden sollen, oder die Option Überschreiben, wenn der vorherige Bericht durch die neuen Ergebnisse ersetzt werden soll.
  • Protokollierte Objekte: Definieren Sie, welche Ereignisse in Berichtdateien angezeigt werden. Geben Sie eines der folgenden Ereignisse in das dafür vorgesehene Textfeld ein und trennen Sie Einträge durch Semikolon:
    • Infiziert: Dateien und Bereiche der gescannten Umgebung, in denen der Dateisystem-Schutz Malware erkennt.
    • HardErrors: unerwartete Fehler, die näher untersucht werden müssen.
    • SoftErrors: geringfügige Fehler, z. B. Dateien, die nicht geprüft werden konnten, weil sie in Verwendung waren.
    • OK: Dateien und Bereiche, die vom Dateisystem-Schutz als sauber eingestuft wurden.
    • Übersprungen: Dateien und Bereiche, die aufgrund der Einstellungen des Dateisystem-Schutzes nicht überprüft wurden.

E-Mail-Schutz

Der E-Mail-Schutz prüft Ihre ein- und ausgehenden E-Mails auf Bedrohungen. Mit den Avast Geek-Einstellungen können Sie angeben, welche Aktion Avast Antivirus ausführen soll, wenn der E-Mail-Schutz eine Bedrohung (Virus, potenziell unerwünschtes Programm oder verdächtiges Objekt) erkennt. Wählen Sie für jeden Bedrohungstyp eine Aktion aus dem Dropdown-Menü aus:

  • Automatisch (standardmäßig ausgewählt): eine Folge von Aktionen durchführen (Datei reparieren; falls nicht möglich, in Virus-Container verschieben; falls nicht möglich, löschen).
  • Nachfragen: Avast fragt nach, was mit der erkannten Bedrohung geschehen soll.
  • Keine Aktion: während des Scans keine Aktion durchführen; die Bedrohung wird in Ihren Prüfergebnissen aufgelistet und Sie können später entscheiden, was zu tun ist.
  • In Virus Container verschieben: die Bedrohung in den Virus-Container verschieben, wo sie Ihr System nicht beschädigen kann.
  • Reparieren: nur den bösartigen Code von einer ansonsten sicheren Datei entfernen; dies ist nicht möglich, falls die Datei selbst eine Malware ist.
  • Löschen: die Datei dauerhaft vom Computer entfernen.

Mit den folgenden Optionen können Sie das Verhalten des E-Mail-Schutzes weiter konfigurieren:

  • Benachrichtigung über die ausgeführte Aktion anzeigen (standardmäßig aktiviert): Avast zeigt Ihnen bei jeder Bedrohungserkennung durch den E-Mail-Schutz eine Benachrichtigung an.
  • Archivierte Nachrichten beim Öffnen prüfen: scannt archivierte Nachrichten, wenn sie geöffnet werden.
  • SSL-Verbindungen prüfen (standardmäßig aktiviert): aktiviert das Scannen von E-Mails, die über eine SSL-/TSL-verschlüsselte Verbindung gesendet oder empfangen werden. Bei Deaktivierung werden nur über ungesicherte Verbindungen gesendete oder empfangene E-Mails gescannt.
 
Zertifikat des E-Mail-Schutzes exportieren

Klicken Sie auf Ausführen, um ein Zertifikat des E-Mail-Schutzes aus Avast Antivirus zu exportieren. Dies ist hilfreich bei der Behebung von Fehlermeldung zu ungültigen Serverzertifikaten von E-Mail-Anbietern wie Mozilla Thunderbird.

Einstellungen für Berichtdateien

Standardmäßig erstellt der E-Mail-Schutz Berichtdateien mit den Prüfergebnissen. Wenn Sie zur Fehlerbehebung mit dem Avast Support zusammenarbeiten, werden Sie möglicherweise gebeten, eine Berichtdatei zu senden. Berichtdateien sind unter folgendem Pfad gespeichert:

  • C:\ProgramData\AVAST Software\Avast\report
 

Konfigurieren Sie Einstellungen für Berichtdateien anhand der folgenden Werte:

  • Name der Berichtdatei: Geben Sie einen Namen für die Berichtdatei an.
  • Typ der Berichtdatei: Wählen Sie das Format der Berichtdatei aus (reiner ANSI-Text, reiner Unicode-Text oder XML).
  • Wenn Berichtdatei vorhanden ist: Wählen Sie die Option Anhängen aus, wenn neue Ergebnisse am Ende des vorherigen Berichts hinzugefügt werden sollen, oder die Option Überschreiben, wenn der vorherige Bericht durch die neuen Ergebnisse ersetzt werden soll.
  • Protokollierte Objekte: Definieren Sie, welche Ereignisse in Berichtdateien angezeigt werden. Geben Sie eines der folgenden Ereignisse in das dafür vorgesehene Textfeld ein und trennen Sie Einträge durch Semikolon:
    • Infiziert: Dateien und Bereiche der gescannten Umgebung, in denen der E-Mail-Schutz Malware erkennt.
    • HardErrors: unerwartete Fehler, die näher untersucht werden müssen.
    • SoftErrors: geringfügige Fehler, z. B. Dateien, die nicht geprüft werden konnten, weil sie in Verwendung waren.
    • OK: Dateien und Bereiche, die vom E-Mail-Schutz als sauber eingestuft wurden.
    • Übersprungen: Dateien und Bereiche, die aufgrund der Einstellungen des E-Mail-Schutzes nicht überprüft wurden.

Web-Schutz

Der Web-Schutz prüft alle Daten, die beim Surfen im Internet übertragen werden, damit keine Malware auf Ihren PC heruntergeladen und ausgeführt werden kann. Mit den Avast Geek-Einstellungen können Sie angeben, welche Aktion der Web-Schutz ausführen soll, wenn er eine Bedrohung (Virus, potenziell unerwünschtes Programm oder verdächtiges Objekt) erkennt. Wählen Sie für jeden einzelnen Bedrohungstyp eine Aktion aus dem Dropdown-Menü aus:

  • Verbindung abbrechen (standardmäßig ausgewählt): beendet Ihre Verbindung mit der entsprechenden Website, sobald eine potenzielle Bedrohung erkannt wird.
  • Nachfragen: gibt Ihnen die Option, die Verbindung mit der entsprechenden Website zu beenden oder die Verbindung beizubehalten, wenn eine potenzielle Bedrohung erkannt wird. Es kann riskant sein, die Verbindung aufrechtzuerhalten.

Mit den folgenden Optionen können Sie das Verhalten des Web-Schutzes weiter konfigurieren:

  • Nur Datenverkehr von bekannten Browser-Prozessen prüfen: Wenn diese Option aktiviert ist, überwacht der Web-Schutz nur den HTTP-Datenverkehr der gängigsten Browser.
  • Benachrichtigung über die ausgeführte Aktion anzeigen (standardmäßig aktiviert): Avast zeigt Ihnen bei jeder Bedrohungserkennung durch den Web-Schutz eine Benachrichtigung an.
  • Archive mit gültiger Signatur nicht entpacken (standardmäßig aktiviert): schließt vertrauenswürdige Archivdateien von geprüften Quellen vom Scan aus.
 
Skript-Schutz

Der Skript-Schutz verhindert, dass Browser und andere Anwendungen potenziell bösartige Skripte ausführen. Hierzu gehören Remote-Bedrohungen aus dem Internet und von anderen Quellen, lokale Bedrohungen, die auf Ihre Festplatte oder in den Zwischenspeicher des Browsers heruntergeladen wurden sowie Skripte, die aus verschlüsselten Verbindungen stammen.

Aktivieren oder deaktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um festzulegen, welche Browser und Anwendungen durch den Skript-Schutz geschützt werden. Häufig verwendete Browser, Adobe Acrobat Reader und alle anderen Anwendungen auf Ihrem PC sind standardmäßig geschützt.

Virus-Container

Virus-Container ist ein isolierter Speicherort, an dem Sie sicher potenziell gefährliche Dateien speichern oder diese zur Analyse weiter an die Avast Threat Labs senden können. Mit Avast Geek-Einstellungen können Sie die maximale Größe von Dateien festlegen, die Avast im Virus-Container ablegt. Der Standardwert ist 16384 KB

Firewall

Firewall ist eine kostenpflichtige Funktion in Avast Premium Security und Avast Omni, die sämtlichen Netzwerkverkehr zwischen Ihrem PC und der Außenwelt überwacht, um Sie vor vor unbefugter Kommunikation und Angriffen zu schützen. Sie können die folgenden Aspekte des Firewall-Verhaltens konfigurieren:

  • Benachrichtigungen über neu erstellte Blockieren-Regeln anzeigen (standardmäßig aktiviert): gibt jedes Mal eine Warnmeldung aus, wenn eine neue Regel im Zusammenhang mit einer nicht zugelassenen Kommunikation mithilfe der Funktion „Automatisch entscheiden“ erstellt wird.
  • Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung: Erlaubt einem Benutzer, dem Sie vertrauen, den Aufbau einer Internetverbindung über Ihren PC oder dient der Behebung von Problemen mit Geräten (z. B. einem Drucker), die über das Internet mit Ihrem PC verbunden sind. Wenn diese Option aktiviert wird, werden bestimmte Ports geöffnet, die ansonsten geschlossen sind, wodurch sich der Schutz verringert.
    Deaktivieren Sie diese Option, sobald der Benutzer keinen Zugriff mehr auf Ihre Internetverbindung benötigt oder die Problembehebung abgeschlossen ist.
  • Alle Verbindungen mit Freunden im privaten Modus erlauben: lässt bei Verbindung mit einem Netzwerk im privaten Modus alle Netzwerke zu, die als Freunde aufgelistet sind.
  • Automatische Profilauswahl aktivieren (standardmäßig aktiviert): autorisiert das automatische Ändern des Firewallprofils beim Verbinden mit einem bekannten Netzwerk mit einem anderen Profil als im zuvor verbundenen Netzwerk.
  • Benachrichtigungen über automatische Profilumschaltung anzeigen: gibt bei jeder Änderung des Firewall-Profils (z. B. beim Wechsel von einem privaten zu einem öffentlichen Netzwerk und umgekehrt) eine Warnung aus. Das Aktivieren dieser Option kann zu möglicherweise störenden Warnungen führen.
  • Automatische Port-Scan Erkennung erlauben: ermöglicht der Firewall die Identifizierung von Port-Scan-Versuchen. Port-Scan bezeichnet eine Technik, die oft von Hackern zur Identifizierung von gefährdeten oder ungeschützten Geräten eingesetzt wird. Erkennt die Firewall einen solchen Port-Scan, wird die IP-Adresse gesperrt, von der die Bedrohung ausgeht, und alle Kommunikationsversuche von dieser IP-Adresse werden bis zum Neustart des PCs blockiert.
  • Zeitbeschränkung bei IP-Blockierung: Konfigurieren Sie, welchen Zeitraum des Netzwerkverkehrverlaufs die Firewall nach verdächtigen Netzwerkpaketen durchsucht. Der Standardwert ist 1800000, was 30 Minuten entspricht. Wird dieser Wert erhöht, kann das zu Fehlalarmen führen.
  • Raw sockets einschalten (standardmäßig aktiviert): ermöglicht die Kommunikation mit Anwendungen, die Raw Sockets anstelle von spezifischen Kommunikationsprotokollen verwenden. Durch die Deaktivierung dieser Option wird die Sicherheit Ihres PCs leicht erhöht; dies führt jedoch zu beträchtlichen Verbindungsproblemen im Zusammenhang mit sämtlichen Anwendungen, die Raw Sockets verwenden.

Sandbox

Sandbox ist ein Virtualisierungs-Tool in Avast Premium Security und Avast Omni , mit dem Sie im Internet surfen oder eine Anwendung in einer völlig isolierten, sicheren Umgebung ausführen können. Sie können die folgenden Aspekte des Sandbox-Verhaltens konfigurieren:

  • Überschreiben der maximalen Dateigröße für das Kopieren und manuelle Eingabe ermöglicht das Auswählen der Dateigröße von Dateien, die von in der Sandbox ausgeführten Anwendungen zum Vornehmen weiterer Änderungen kopiert werden können. Wenn eine Sandbox-Anwendung eine Datei abweist, ändern Sie die Standardhöchstgrenze von 51 MB.
  • Virtualisierte Programme als eingeschränkter Benutzer starten: entfernt die Administratorrechte von in Sandbox ausgeführten Anwendungen, um zu verhindern, dass Anwendungen auf zugriffsbeschränkte Systemkomponenten zugreifen.
  • Webbrowser-Dateien zwischenspeichern (Sandbox wird nicht automatisch gelöscht) (standardmäßig aktiviert): speichert nur virtualisierte Dateien für Webbrowser, um dadurch die Leistung des Browsers in der Sandbox zu erhöhen.
  • Löschen von zwischengespeicherten Inhalten: Durch Klicken auf diese Option werden zwischengespeicherte Inhalte umgehend gelöscht.
  • Protokolldatei erstellen: Aktivieren Sie diese Option, damit die Sandbox automatisch Berichte über virtualisierte Anwendungen erstellt. Wenn Sie zur Fehlerbehebung mit dem Avast Support zusammenarbeiten, werden Sie möglicherweise gebeten, eine Berichtdatei zu senden.

Nicht-Stören-Modus

Im Nicht-Stören-Modus werden unnötige Benachrichtigungen stummgeschaltet, während Sie fast alle Anwendungen im Vollbildmodus ausführen. Konfigurieren Sie diese Einstellungen, um das Systemverhalten anzupassen, während der Nicht-Stören-Modus aktiviert ist, und maximieren Sie die Leistung von Anwendungen, die im Vollbildmodus ausgeführt werden. Alle Optionen sind standardmäßig aktiviert, bis auf diese Ausnahmen:

  • Zeichnung über Fenster deaktivieren: Blockiert die Anzeige von Benachrichtigungen aus anderen Anwendungen, während Sie eine Anwendung im Vollbildmodus ausführen.
  • Alle Benutzerprozesse außer spielbezogene aussetzen: setzt Anwendungen aus, die die Leistung beeinträchtigen könnten, während Sie Spiele im Vollbildmodus spielen.
  • CPU-Limit festlegen Mithilfe dieser Funktion werden Beschränkungen angewendet, um sicherzustellen, dass der Großteil der Ressourcen Ihres Systems während der Verwendung der Sandbox weiterhin zum Ausführen von anderen Anwendungen verfügbar steht.

Software-Updater

Software Updater hält häufig verwendete Software anderer Hersteller aktuell, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu eliminieren. Sie können die folgenden Aspekte des Software Updater-Verhaltens konfigurieren:

  • Software Updater aktivieren (standardmäßig aktiviert): Heben Sie die Auswahl dieser Option auf, um Software-Updater zu deaktivieren.
  • Aktualisierung von systemweiten Programmen nur für Administratoren erlauben: Bei Aktivierung dieser Option haben nur Administratoren die Berechtigung, systemweit Produkte mit Software Updater zu aktualisieren.
  • Updates automatisch downloaden falls möglich (standardmäßig aktiviert): Ermöglichen Sie es Software-Updater, automatisch verfügbare Updates für Drittanbieter-Software herunterzuladen, um Zeit zu sparen. Diese Option ist nur in kostenpflichtigen Versionen von Avast Antivirus verfügbar.
  • Datenbank zurücksetzen (Fehlerbehebung): Klicken Sie auf Ausführen, um die interne Datenbank von Avast Software Defender auf die Standardwerte zurückzusetzen. Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden und wird empfohlen, wenn Software-Updater ungültige Daten anzeigt oder wenn ein Fehler bei der Anwendungsinstallation auftritt.

Allgemeines

Folgende Einstellungen sind ebenfalls verfügbar:

  • Bewertungsdienste aktivieren (standardmäßig aktiviert): ermöglicht es Ihnen, anonym technische Informationen zur Verfügung zu stellen, die uns helfen, Malware-Bedrohungen besser zu erkennen.
  • Browser regelmäßig auf Toolbars mit schlechter Nutzerbewertung prüfen (standardmäßig aktiviert): überprüft häufig verwendete Browser auf Symbolleisten mit schlechten Bewertungen und bietet an, diese zu entfernen. Zur Bewertung einer Symbolleiste verwendet Avast ein Cloud-basiertes Bewertungssystem auf der Grundlage von Blacklists und Whitelists, heuristischen Algorithmen, der Avast Recommendation Engine und Bewertungen durch Benutzer.
  • Avast Premium Security 19.x
  • Avast Free Antivirus 19.x
  • Avast Omni 1.x
  • Avast Premier 19.x
  • Avast Internet Security 19.x
  • Avast Pro Antivirus 19.x
  • Microsoft Windows 10 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8.1 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 8 Home/Pro/Enterprise/Education – 32-/64-Bit
  • Microsoft Windows 7 Home Basic/Home Premium/Professional/Enterprise/Ultimate – Service Pack 1, 32-/64-Bit

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